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Ratgeber Lungenkrebs

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20. Juni 2018
In einem frühen Stadium ist meist eine Operation die erste Option bei Lungenkrebs. Zur Behandlung von Metastasen erfolgt meist eine Chemotherapie.
  
03. Januar 2018
Es gibt verschiedene Hilfen für Menschen mit Lungenkrebs, mit dem Rauchen aufzuhören, z. B. Nikotinersatzprodukte oder verhaltenstherapeutische Angebote.
  
24. November 2017
Raucher und COPD-Patienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Auch Passivrauchen kann Lungenkrebs begünstigen.
  
06. Juni 2017
In zertifizierten Lungenkrebszentren erhalten Patienten die bestmögliche Behandlung. Dafür sorgen fachliche Anforderungen, die jedes Zentrum erfüllen muss.
  
25. April 2017
Die bei Lungenkrebs eingesetzten Therapiemöglichkeiten hängen maßgeblich vom Stadium der Erkrankung ab.
  

Lungenkrebs wird auch als Bronchialkarzinom bezeichnet, da ein Großteil der Erkrankungen an Lungenkrebs in den Bronchien lokalisiert ist. Bei Männern handelt es sich um die häufigste Form von Krebs. In den meisten Fällen sind Raucher betroffen. Auch bei Frauen tritt Lungenkrebs, im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen häufig auf. Eine Diagnose findet in vielen Fällen erst spät statt, da die Erkrankung zu Beginn meist keine Symptome aufweist. Man unterscheidet das kleinzellige Bronchialkarzinom, welches besonders bösartig ist, und das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom. Beide Arten von Lungenkrebs lassen sich in weitere Unterformen einteilen. Eine seltenere Form von Lungenkrebs ist das Mesotheliom.

Diagnose Lungenkrebs

Die Diagnose von Lungenkrebs erfolgt häufig durch eine zufällige Untersuchung, da zu Beginn der Erkrankung meist keine oder sehr unspezifische Symptome auftreten. Treten deutlichere Symptome wie lang anhaltender Husten, Bluthusten oder Atemnot auf, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Dieser wird zunächst ein Gespräch mit dem Patienten führen, in dem u. a. familiäre Vorbelastungen und berufliche Risikofaktoren besprochen werden. Anschließend folgt in den meisten Fällen eine Röntgenuntersuchung und eine Computertomografie. Ergänzend kann das Blut auf bestimmte Tumormarker untersucht werden. Bei der Bronchoskopie erfolgt eine Spiegelung der Bronchien und es kann eine Gewebeprobe zur genaueren Untersuchung entnommen werden.

Krebs ist durch eine unkontrollierte Vermehrung von Zellen gekennzeichnet. Dadurch entsteht ein Tumor, der entweder bös- oder gutartig sein kann. Im Gegensatz zu bösartigen Tumoren kommt es bei gutartigen Tumoren nicht zur Metastasenbildung, also zur Bildung von Tochtergeschwülsten. Der größte Risikofaktor bei der Entstehung von Lungenkrebs ist das Rauchen. Auch Passivrauchen kann das Erkrankungsrisiko erhöhen. Mit einem Verzicht auf Nikotin können Raucher mit der Zeit die Gefahr für Lungenkrebs senken. Weitere Faktoren, die die Entstehung von Lungenkrebs begünstigen können, sind bestimmte Stoffe und Gifte wie z. B. Asbest sowie Schadstoffbelastungen der Luft und Schimmelpilze.